UHV taugliche Reinigung und Ausheizen

Grösserer Erfolg durch Reinigung und Entgasung

 

Bis ein Bauteil seine eigentliche Funktion übernehmen kann, durchläuft das Rohmaterial und Halbzeug zahlreiche Bearbeitungsschritte bei denen unterschiedlichste Schmierstoffe verwendet werden. Diese Lubrikants bleiben selbst bei Metallen nicht nur an der Oberfläche der Materialien, sondern ziehen sich bis in das Innere des Werkstoffs. Auch ein gewisser Anteil entgasungswilliger organischen Stoffe ist durch Grundbearbeitunge in das Material eingeschlossen. 

 

 

Durch einen optimierten Reinigungsprozess der u.a. in die Raumfahrt-, Medizinal- und Vakuumtechnik eingesetzt wird, lassen sich selbst Verunreinigungen die unter der Oberfläche sitzen herauslösen. Somit wird die Ausgasrate stark verringert, vorallem für Bauteilen die im UHV Bereich eingesetzt werden ist eine vakuumtaugliche Reinigung essenziell. Organische Stoffe und andere Verunreinigungen werden durch unterschiedlich zusammengestellte chemische Mittel aus den Bauteilen gelöst.

 

Nach dem Reinigungsprozess ist die Ausgasrate bereits stark herabgesetzt.

 

Werden Bauteile bei < 10^-7 mbar eingesetzt oder wenn weitere Arbeitschritte im Hochvakuum folgen, z.B. Hoch-Vakuumlöten, Beschichten, etc. empfiehlt es sich den Grundwerkstoff aus zu heizen bzw. zu Entgasen. Somit kann eine qualitative Weiterverarbeitung sichergestellt werden. Der Ausheizprozess findet individuell abgestimmt im Bezug auf die grösse des Bauteils, der Werkstoffeigenschaften und dem Anwendungsgebiet statt. Aufheiz- und Abkühlraten des Prozesses werden ebenso berücksichtigt, wie Phasenumwandlungen, Versprödungen und Wärmeverzug. Die Ausheizung erfolgt in einem Hochvakuumofen bis 1300°C.

 

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Bild: Schmetz Hochvakuumofen
Bild: Schmetz Hochvakuumofen

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